Historie

Das heutige „Central Cineworld“ geht zurück auf das „Central-Theater“, welches am 21. Februar 1952 von Heinrich Meier errichtet und betrieben wurde. Zu dieser Zeit gab es in Diepholz bereits die „Schauburg“. Dort gab es am 1. Februar 1913 im Festsaal Conrad Bruns (an der Steinstrasse) auch die ersten Filmvorstellungen, der Saal  Bruns wurde dann 1936 mit der „Schauburg“ in einen regulären Saal umgestaltet. Zwischen 1957 und 1963 gab es in Diepholz mit den „Schützenhof-Lichtspielen“ (später „Filmcasino“) zeitweise sogar drei Kinos!

Nach dem Tod von Heinrich Meier pachteten das Ehepaar Spannhake aus Bruchhausen-Vilsen das „Central-Theater“, Spannhakes betrieben bereits die Kinos in Syke und Nienburg neben dem Autokino in Bruchhausen-Vilsen. 1978 wurde der Betrieb in der Schauburg eingestellt und das Gebäude einer anderen Nutzung zugeführt, zunächst als Fotostudio, dann als Aldi-Markt.

 

1990 verkaufte die Erbengemeinschaft Meier das Kinogebäude an Paul Schäfers, der in Vechta bereits seit 1984 die „Schauburg“ mit seiner Frau Elke betrieb, die sie von Schäfers´ Tante Frieda geerbt hatten.

1994 wurde aus dem großen 360-Plätze-Haus zwei Kinos gemacht: Der Rang wurde zu Kino 2, das Parkett zu Kino 1. Dieser Schritt legte den Grundstein des Erfolges, denn der sich stark positiv verändernde Markt mit mehr Filmen verlangte nach mehr Abspielstätten. Die Schäfers verfolgten dabei nicht den allgemeinen Trend, um jeden Preis auch in den kleinsten Räumen Kinosäle einrichteten (Thema: Schachtelkinos). Vielmehr galt von Anfang an, dass die Leinwand in jedem Saal so groß wie irgend möglich sein musste. Dies wusste das Diepholzer Publikum zu schätzen: die Besucherzahlen verdoppelten sich innerhalb eines Jahres!

2000 ergab sich die Gelegenheit, durch die Umstrukturierung der Post neben dem Kino weitere 800m² dazu zu kaufen und mit zwei weiteren Sälen neuester Bauart zu bebauen: Kino 3 und 4.

2007 übernahm Gunnar Schäfers von seinen Eltern nach erfolgreicher Dualer Ausbildung und Studium an der FHWT Vechta/ Diepholz das Diepholzer Kino. 2009 lief dann in Diepholz als einer der ersten Säle im Landkreis der Film „Avatar“ in 3D mit gigantischem Erfolg. Bereits im Frühjahr 2010 wurden alle Säle mit einem digitalen Projektor ausgerüstet.

2011 erfolgte der Neubau der „Schauburg Cineworld“ in Vechta, die die beiden alten Spielstätten „Schauburg“ an der Grossen Strasse und „Metropol“ an der Kolpingstrasse in Vechta ablöste.

Im Frühjahr/ Sommer 2013 wurde dann in Diepholz das Foyer renoviert, die Fassade gestrichen sowie Kino 3 als Hauptsaal nochmals aufgewertet.